Es wird jedoch vermutet, dass ein Blitzschlag am gestrigen Mittwochabend die Ursache gewesen sein könnte: Dabei begann es im Boden zu schwelen und entzündete sich vermutlich erst am heutigen Nachmittag. Die Freiwillige Feuerwehr Ridnaun rückte sofort aus.
Da der Waldbrand allerdings in unwegsamem Gelände ausgebrochen war, wurden die Wehren von Ratschings, Innerratschings und Sterzing nachalarmiert. Auch ein privater Löschhubschrauber – von der Forstbehörde beordert – kam zum Einsatz.
Der Löschhubschrauber bekämpfte die Flammen einerseits im direkten Löschangriff aus der Luft. Zudem transportierte er Löschwasser für die rund 65 Feuerwehrleute, die am Boden das Feuer bekämpften. Im Bereich der „Stadlalm“ verlegten die Einsatzkräfte außerdem mehrere Löschleitungen hin zum Brandort. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz.
Gegen Abend war der Brand schließlich unter Kontrolle, die Einsatzkräfte führen derzeit noch Nachlöscharbeiten durch: Dabei legen sie den Boden frei, um gezielt nach Glutnestern zu suchen und ein Weiterglimmen des Feuers zu verhindern.


