Samstag, 6. Juni 2026

Schüler für herausragende Leistungen ausgezeichnet

Die „Olympiaden“ genannten Wettbewerbe sind ein wesentlicher Bestandteil schulischer Begabungs- und Begabtenförderung in Südtirol. Sie eröffnen motivierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich über den regulären Unterricht hinaus mit anspruchsvollen Fragestellungen auseinanderzusetzen und ihre Begabungen gezielt weiterzuentwickeln.

Nationaler Wettbewerb Mathematik (von links): Lehrer Daniel Soraruf, Elaine Memleev, Tobias Weiss, Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner - Foto: © LPA/Deutsche Bildungsdirektion/Margit Pichler

In der Aula der Freien Universität Bozen wurden am 5. Juni in festlichem Rahmen und mit musikalischen Beiträgen der Musikschule Bozen die landesweit erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre herausragenden Leistungen auf Landesebene, regionaler und nationaler Ebene ausgezeichnet. Die Wettbewerbe waren in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und Philosophie durchgeführt worden.

Die Koordinatorin und die Koordinatoren der einzelnen Schul-Olympiaden zeigten bei der Feierstunde wesentliche Stationen des Wettbewerbsjahres auf und zeichneten gemeinsam mit Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner und dem Direktor der Pädagogischen Abteilung Martin Holzner die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus. „Diese Olympiaden machen eindrucksvoll deutlich, welches Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Es ist uns ein großes Anliegen, diese Talente gezielt zu fördern und ihnen damit Räume für die persönliche Weiterentwicklung zu eröffnen“, betonte Abteilungsdirektor Holzner.

Nationaler Physik-Wettbewerb (von links): Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner, Lehrer, Elaine Memleev, Ilia Pigneter, Lehrer - Foto: © LPA/Deutsche Bildungsdirektion/Margit Pichler


Kathrin Fill, Koordinatorin für Begabungs- und Begabtenförderung an der Pädagogischen Abteilung, würdigte zudem den Einsatz der Lehrkräfte, die die einzelnen Olympiaden landesweit koordinieren und mit ihrem Engagement wesentlich dazu beitragen, die Wettbewerbe erfolgreich durchzuführen und junge Menschen nachhaltig für fachliche und kognitive Herausforderungen zu begeistern.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Elaine Mamleev vom Realgymnasium und Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ in Bozen, die sowohl die Mathematik-Olympiade als auch die Physik-Olympiade auf Landesebene für sich entschied und darüber hinaus beim nationalen Mathematik-Wettbewerb eine Bronzemedaille errang.

Greta Reinstadler vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium in Meran (ganz links) qualifizierte sich für den österreichischen Bundeswettbewerb in Salzburg. - Foto: © LPA/Deutsche Bildungsdirektion/Margit Pichler



An diesem nationalen Wettbewerb nahm auch Ilia Pigneter vom Realgymnasium, Sprachengymnasium und technologische Fachoberschule „Jakob Philipp Fallmerayer“ in Brixen teil.

Nathan Chizzali von der Technologischen Fachoberschule „Max Valier“ in Bozen vertrat Südtirol beim nationalen Informatik-Wettbewerb in Udine.

Bei der Philosophie-Olympiade qualifizierten sich Florian Gutmann und Greta Reinstadler vom Sozialwissenschaftlichen, Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium in Meran für den österreichischen Bundeswettbewerb in Salzburg.

lpa

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