Die bisherigen Erkenntnisse zeichnen ein dramatisches Bild: Der Zug näherte sich dem Bahnhof und hatte bereits begonnen, seine Geschwindigkeit zu reduzieren. Gegen 8.08 Uhr fuhr der Schulbus dennoch auf den Bahnübergang – obwohl die Schranken bereits geschlossen waren und die Ampel Rot zeigte. Warum es trotzdem zu dieser fatalen Entscheidung kam, ist derzeit noch unklar.
Ursula von der Leyen: Tag der Trauer für ganz Europa
Der Lokführer leitete umgehend eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Die Wucht der Kollision hatte verheerende Folgen: Laut Verkehrsminister Jean-Luc Crucke starben vier Menschen – zwei Kinder, der Fahrer sowie die Begleitperson.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich insgesamt neun Personen im Kleinbus, darunter mehrere Schulkinder, die auf dem Weg zu einer Förderschule waren. Die übrigen Insassen wurden verletzt oder konnten gerettet werden. Die rund 100 Passagiere im Zug wurden nach dem Unfall evakuiert und betreut.
Polizei und Experten sind derzeit vor Ort, sichern Spuren und untersuchen den genauen Hergang. Auch ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den Unfallhergang detailliert zu rekonstruieren.
Das tragische Ereignis sorgt europaweit für Bestürzung. Zahlreiche Politiker äußerten sich betroffen – auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem Tag der Trauer für ganz Europa.


