Verkehrschaos und Staus blieben aus, hieß es gegenüber der APA. „Alles sehr entspannt. Es ist viel weniger Verkehr als an normalen Samstagen“, meinte ein Sprecher der Verkehrsabteilung der Polizei gegenüber APA zur Situation auf der Brennerautobahn (A13). Auch in „Rest-Österreich“ galt laut ÖAMTC: Überraschend ruhige und unspektakuläre Lage. Zudem wurden auch aus Südtirol und Bayern keine größeren Behinderungen gemeldet.
Ein Vertreter der Brennerautobahn A22 bestätigte, dass auch auf Südtiroler Seite alles ruhig sei – die Gesellschaft stehe heute mit mehr Personal im Einsatz, um etwaigen Problemen rasch entgegenzuwirken.
Vorerst scheint es aber, dass sich Urlauber bzw. Durchreisende die Warnungen und Appelle der Behörden zu Herzen genommen haben. Sie dürften entweder auf eine Fahrt am Samstag gänzlich verzichten oder diese vor- bzw. nach hinten verlegt haben.
Wenige Besucher in Sterzing
So blieb auch in den bewohnten Gebieten entlang der Brennerroute der befürchtete Ansturm aus – für einen Samstag sei die Anzahl der Besucher in der Fuggerstadt außergewöhnlich niedrig, meinten einige Einwohner.Es gibt keine Ausweichmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung der Brennerautobahn im Wipptal. Denn auch die Brennerstraße (B182), die Ellbögener Straße (L38) und die Stubaitalstraße (B183) wurden ab 11 Uhr für den Durchzugsverkehr gesperrt und nur für den Ziel- und Quellverkehr geöffnet.
Entlang der restlichen Landesgrenzen ist es in Südtirol ruhig: Verkehrsinfos.it meldete nur einen kleinen Unfall auf der Vinschgauer Staatsstraße, der für kurze Staus bei Forst gesorgt habe. Das Pustertal und der restliche Abschnitt im Vinschgau seien aktuell vollkommen Staufrei.
Das Verkehrsportal schließt nicht aus, dass es gegen Abend noch zu einer Zunahme des Verkehrs kommen könnte.
Wegen der Sperre stehen öffentliche Verwaltung, Ordnungskräfte und Personal der Autobahnen am Samstag nördlich und südlich vom Brenner im Großeinsatz.

