Donnerstag, 4. Juni 2026

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tod von Tourist in Italien

Nach dem Tod eines deutschen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Dabei sei die Leiche äußerlich untersucht worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mosbach. Dies sei bei einer geplanten Feuerbestattung generell vorgeschrieben.

Die genauen Umstände des Todes sind nach wie vor unklar. - Foto: © shutterstock

Italienischen Medienberichten zufolge hatte der 35-Jährige über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.

Auch der Vater des Mannes hatte Ende April Fisch gegessen. Er zeigte ähnliche Symptome, überlebte jedoch. Die Staatsanwaltschaft Verona habe Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen, berichtete die italienische Online-Zeitung „Qui brescia“.

Bereits in Italien war die Leiche obduziert worden. Die Ergebnisse sind der Staatsanwaltschaft Mosbach allerdings bisher nicht bekannt. Um an diese Informationen zu gelangen, leitete die Behörde ein Rechtshilfeersuchen ein.

Die Angehörigen wurden laut Staatsanwaltschaft zu den Umständen des Todes befragt.

apa/dpa

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