Freitag, 28. August 2026

Starker Wind verhindert Hubschrauberrettung am Hochfeiler

Dreieinhalb Stunden hat es heute gedauert, um einen Bergsteiger mit Knöchelverletzung von der Unteren Weißzintscharte ins Tal zu bringen. Der Grund? Wegen der starken Windböen konnte der Notarzthubschrauber Pelikan 2 den Unfallort nicht anfliegen.

Insgesamt dauerte die Rettungsaktion Hochfeiler dreieinhalb Stunden. - Foto: © BRD

Eine Bergsteigergruppe aus Deutschland wollte von der Edelraut- zur Hochfeilerhütte wandern. Unterhalb der genannten Scharte verletzte sich ein 52-Jähriger am Knöchel.

Da er keinen Handyempfang hatte, wollte die Gruppe dennoch versuchen, die Hochfeilerhütte zu erreichen. Auf dem Weg dorthin kreuzten sie zwei österreichische Bergsteiger, die – sobald möglich – den Notruf absetzten.

Foto: © BRD



Der Notarzthubschrauber Pelikan 2 flog mit einem Bergretter zum Verletzten, konnte aber aufgrund des Windes nicht landen. Der Bergretter wurde bei der Hochfeilerhütte abgesetzt, vier weitere nachgeholt. Sie machten sich mit der Gebirgstrage auf zum Verletzten. Dort angelangt, gab es ein windstilles Zeitfenster und der Verletzte konnte gegen 17 Uhr mit dem Hubschrauber geborgen werden.

ive

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