Freitag, 14. August 2026

Dorf Tirol: 58-jähriger Wanderer nur mehr tot geborgen

Trauriges Ende einer Suchaktion bei Dorf Tirol: Ein deutscher Wanderer ist nach einer großflächigen Suchaktion unterhalb der Muthöfe tot aufgefunden worden. Der Mann war am Donnerstag alleine zu einer Wanderung aufgebrochen, nachdem er sich von seiner Gruppe entfernt hatte. Als er nicht zurückkehrte, alarmierten seine Begleiter die Einsatzkräfte.

Am Ende dann die traurige Gewissheit. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, konnten die Einsatzkräfte den Mann im unwegsamen Gelände unterhalb der Muthöfe nur mehr tot bergen. - Foto: © BRD

Am Donnerstagabend kam es im Gebiet unterhalb der Muthöfe oberhalb von Dorf Tirol zu einer größeren Such- und Bergungsaktion. Um 18.45 Uhr hatten die Begleiter des 58-Jährigen alarmiert, nachdem er nicht von seiner Wanderung zurückgekehrt war. Aufgrund des weitläufigen und teilweise schwer zugänglichen Suchgebietes standen zahlreiche Kräfte im Einsatz.


Foto: © BRD

Einsatzkräfte seilten sich rund 200 Meter zu dem Mann ab

Im Zuge der Suchaktion konnte der vermisste Mann schließlich lokalisiert werden: Er befand sich in ausgesetztem und äußerst unwegsamem Gelände unterhalb der Muthöfe, abseits der offiziellen Wanderwege.
Die Bergretter seilten sich über das steile und schwer zugängliche Gelände rund 200 m ab. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte vor Ort nur noch seinen Tod feststellen.


Foto: © BRD

Suche und Bergung gestalten sich schwierig

Auch die anschließenden Bergungsarbeiten gestalteten sich entsprechend anspruchsvoll. Aufgrund des steilen und unwegsamen Geländes war ein rascher Zugang zum Fundort nur eingeschränkt möglich. Hinzu kam, dass während des Einsatzes bereits die Dämmerung einsetzte. Dadurch wurde insbesondere die Bergung mittels Hubschrauber deutlich schwieriger. Durch das koordinierte Zusammenwirken der verschiedenen Einsatzkräfte konnte der Vermisste schließlich lokalisiert und geborgen werden.


Foto: © BRD



Alarmiert wurden die Bergrettung der Finanzpolizei, die Carabinieri, der Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites mit Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Dorf Tirol mit insgesamt 25 Einsatzkräften sowie die Bergrettung Meran mit rund 20 Bergrettern und drei Einsatzfahrzeugen. Zusätzlich kamen Hundeführer mit Suchhunden sowie Drohnen bei der Suche zum Einsatz.


Foto: © BRD

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