Das Infrastrukturprojekt wird gemeinsam vom Land und der Stadtgemeinde Brixen umgesetzt. Die Bauabschnitte werden zwischen den beiden Verwaltungen aufgeteilt.
Die Gemeinde übernimmt für ihren Bereich die weiteren Planungsphasen, die Vergabe, die Bauleitung und die Abnahme. Das Land realisiert die Bauwerke in seinem Zuständigkeitsbereich und stellt für den kommunalen Abschnitt einen Finanzierungsbeitrag von zwölf Millionen Euro bereit.
Ziel der Südspange ist es, das Stadtzentrum von Brixen und Milland vom Verkehr zu entlasten und die Verbindungen zwischen der Brennerstaatsstraße (SS 12), Gewerbezone, Fraktionen des Brixner Mittelgebirges und der Landesstraße nach Afers zu verbessern.
„Mit der Südspange schaffen wir eine leistungsfähige Verbindung, die den Menschen konkret zugutekommt“, sagt Mobilitätslandesrat Alfreider. „Der Verkehr wird besser verteilt, die Sicherheit erhöht und die Radmobilität gestärkt. Entscheidend ist, dass Land und Gemeinde klare Verantwortung übernehmen und die Umsetzung gut abstimmen.“
Die gewählte Lösung umfasst unter anderem eine neue, rund 72 Meter lange Bogenbrücke über den Eisack, die Anpassung der Knotenpunkte an der Brennerstaatsstraße, zwei Fuß- und Radwegunterführungen sowie neue Radverbindungen im Bereich Milland und Sarnser Straße. Auch die künftige Talstation der Plose-Kabinenbahn wird besser angebunden.


