Sonntag, 16. November 2025

Südtirols Spitäler unter Druck: 150 Betten wegen Personalmangel nicht in Betrieb

Südtirols Krankenhäuser kämpfen mit Personalmangel. Landesweit sind derzeit 150 von 1.639 Betten außer Betrieb – rund zehn Prozent. Am stärksten betroffen ist das Krankenhaus Schlanders.

Wie lange die Betten gesperrt bleiben, ist unklar – einige Abteilungen des Krankenhauses geraten bereits unter Druck, weil sie mehr Patienten aufnehmen müssen.

Die Krankenhäuser in Südtirol stehen unter Druck, weil zahlreiche Betten nicht in Betrieb genommen werden können: In Meran stehen 63 Betten nicht zur Verfügung (17,6 %), teils ganze Abteilungen wie Dermatologie, Bereiche der Chirurgie, Geriatrie oder Intensivmedizin. Schlanders verzeichnet mit 26 geschlossenen Betten sogar einen Ausfall von über 28 %. Auch das Bozner Krankenhaus meldet 56 Betten weniger – betroffen sind mehrere zentrale Bereiche wie Geriatrie, Innere Medizin und Pneumologie.

Die Zahlen gehen aus der Antwort von Gesundheitslandesrat Hubert Messner auf eine Anfrage von Team-K-Abgeordnetem Franz Ploner hervor, der bereits seit Wochen vor wachsenden Versorgungsengpässen warnt. Die Daten bestätigen die Sorgen der Beschäftigten: Die Sanität kämpft mit einem Mangel an Pflegekräften und spezialisierten Medizinerinnen und Medizinern.

Wie lange die Betten gesperrt bleiben, ist unklar – einige Abteilungen des Krankenhauses geraten bereits unter Druck, weil sie mehr Patienten aufnehmen müssen.

stol

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