Mittwoch, 8. Juli 2026

Sulden: Olaf Reinstadler zu Grabe getragen

Am Mittwoch wurde Olaf Reinstadler in Sulden zu Grabe getragen. Der langjährige Leiter der Suldner Bergrettung war am Sonntag im Alter von 62 Jahren an den Folgen einer schweren Erkrankung verstorben, sein Tod hat weit über Sulden hinaus große Bestürzung ausgelöst.

Olaf Reinstadler auf seinem letzten irdischen Weg wurde am Mittwoch bestattet. - Foto: © lie

„Wir müssen dich loslassen, so schwer es auch fällt“, sagte der ehemalige Suldner Pfarrer Florian Öttl bei der Trauerfeier in der Suldner Pfarrkirche.

Er habe Olaf Reinstadler über viele Jahre gekannt und ihn stets als aufrichtigen und hilfsbereiten Menschen wahrgenommen. Auch wenn wir Menschen nicht immer verstünden, was uns aufgebürdet wird, blieben die Hoffnung und das Vertrauen, dass auch die dunkelsten Momente in unserem Leben ein gutes Ende beim Herrn finden werden, sagte Öttl.

Olaf Reinstadler


Nun müsse sich die Trauergemeinschaft vom Verstorbenen verabschieden; alle, die ihn kannten, würden ihn jedoch in ihrem Herzen bewahren und sich stets an ihn erinnern, war sich der Geistliche sicher.

Die Zahl der Trauergäste war groß, denn viele wollten sich persönlich von Olaf Reinstadler verabschieden – darunter Vertreter von Bergrettungsstellen, Gemeinde- und Landesverwaltung, Notärzten, Weißem Kreuz, Ordnungshütern und Feuerwehren. Sie alle wollten seinen Angehörigen damit auch zeigen, dass sie in ihrer Trauer nicht allein sind.

Unzählige Menschen verabschiedeten Olaf Reinstadler. - Foto: © lie

Schlussendlich wurden auch persönliche Gedanken verlesen, die dem Verstorbenen wichtig waren. Er habe sich verabschieden wollen von seinen vielen Freunden und Begleitern und bei jenen bedanken, die ihn nicht nur über viele Jahre unterstützten, sondern ihn auch während seiner letzten, schweren Monate nicht allein gelassen hatten.

lie

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