Wieder wurden auch Energieanlagen in der Ukraine zum Ziel russischer Drohnenangriffe: In der südlichen Region Odessa kam es nach Angaben von Gouverneur Oleh Kiper dabei zu Schäden. Feuer seien ausgebrochen. Auch ein Lager der staatlichen Eisenbahn sei getroffen und beschädigt worden, teilte Kiper am Dienstag mit. Ein Mensch sei verletzt worden. Die kritische Infrastruktur werde mit Generatoren betrieben, es seien Notfallzentren geöffnet worden.
Trumps Frieden nicht in Sicht
Die russischen Streitkräfte sind unterdessen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau am Boden tief in die ebenfalls nordöstliche Stadt Kupjansk vorgedrungen. Sie rückten Richtung Süden vor, um eine Reihe von Bahnhöfen im Stadtteil Kupjansk-Wuslowyj einzunehmen. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen nicht. Die Stadt liegt im Osten der Region Charkiw.Die Kämpfe in der Ukraine dauern unvermindert an. Mit einem baldigen Erfolg groß angekündigte Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um ein Friedensabkommen sind längst ins Stocken geraten. Am Montag hatte Russland die Einnahme von drei weiteren Ortschaften an der Frontlinie im heftig umkämpften Osten der Ukraine gemeldet.


