Mittwoch, 20. Mai 2026

Militär zieht Bilanz: Fast 1000 Pisten-Einsätze allein in Südtirol

Die Wintersaison 2025/2026 ist beendet und die Einsatzkräfte der italienischen Gebirgstruppen (Truppe Alpine) ziehen Bilanz. In den vergangenen Monaten mussten die Militär-Pistenretter zu mehr als 2.000 Einsätzen ausrücken – der absolute Löwenanteil entfiel dabei auf Südtiroler Skigebiete.

Über 2000 Einsätze absolvierten die Militärs in der vergangenen Wintersaison italienweit. - Foto: © Truppe Alpine

Insgesamt 2.052 Mal mussten die Pistenassistenten des Militärs (AMPS) im Laufe der Wintersaison in Italien Erste Hilfe leisten und Verunglückte bergen. Die Truppen waren in 13 verschiedenen Skigebieten in den Alpen und im Apennin im Einsatz.

In den Hochzeiten der Saison sorgten täglich 52 spezialisierte Soldaten in den Regionen Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Lombardei und den Abruzzen für die Sicherheit auf den Pisten.

Südtirol führt die Einsatzstatistik an

Die meisten Einsätze gab es auf Südtiroler Pisten: Mit 961 Rettungseinsätzen verzeichnete die Provinz Bozen den staatsweit höchsten Wert. Das Militär war hier vor allem in den Skigebieten Rosskopf, Corvara-Falzarego und in der Drei-Zinnen-Region im Hochpustertal präsent.

Der Blick auf die restlichen Regionen zeigt folgende Verteilung: Provinz Belluno (Venetien): 525 Einsätze (u. a. im Gadertal, Alleghe, Nevegal und Arabba); Lombardei: 359 Einsätze (Tonalepass und Ponte di Legno); Abruzzen: 175 Einsätze (Campo Felice); Friaul-Julisch Venetien: 37 Einsätze (Sappada und Forni di Sopra)

Hilfe für die Zivilbevölkerung

Der Dienst auf den Skipisten ist für die Gebirgstruppen der Armee eine wichtige Möglichkeit, ihre Spezialausbildung in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Das eingesetzte Personal ist für die medizinische Erstversorgung im unwegsamen und verschneiten Gelände geschult und arbeitet täglich eng mit den zivilen Rettungskräften zusammen.

stol

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