Freitag, 25. Juli 2025

Tragischer Unfall auf A22: 44-Jährige stirbt – acht Verletzte

Kurz nach 9 Uhr ist es auf der Südspur der Brennerautobahn auf der Höhe von Atzwang zu einem Unfall gekommen. Der Unfall war so schwer, dass zwei Notarzthubschrauber angefordert wurden. Eine 44-jährige Frau aus Österreich verlor bei dem Unfall ihr Leben. Insgesamt acht Personen wurden verletzt.

Die Rettungskräfte übernahmen noch vor Ort die Erste-Hilfe-Maßnahmen. - Foto: © FFW Klausen

Am heutigen Vormittag hat sich auf der Südspur der Brennerautobahn (A22) zwischen Klausen und Bozen Süd ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der Unfall geschah kurz nach 9 Uhr auf Gemeindegebiet von Völs.

Ersten Informationen zufolge gab es einen Auffahrunfall zwischen einem Van und einem Lkw. Möglicherweise war auch ein drittes Fahrzeug beteiligt: Die 44-Jährige aus Österreich, die am Rücksitz des Vans gesessen hatte, starb noch an der Unfallstelle, drei weitere Personen wurden schwer verletzt. Insgesamt vier Personen wurden mit mittelschweren Verletzungen und eine weitere Personen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der Schwere des Unfalls wurden zwei Notarzthubschrauber angefordert: Pelikan 2 und Aiut Alpin Dolomites landeten direkt auf der Autobahn, um die Schwerverletzten so rasch wie möglich in umliegende Krankenhäuser zu bringen.

Noch auf der A22 wurde die medizinische Erstversorgung vorgenommen. - Foto: © HELI Flugrettung Südtirol


Zusätzlich standen das Weiße Kreuz von Bozen und Brixen mit jeweils zwei Rettungswagen sowie die Freiwilligen Feuerwehren von Klausen und Bozen im Einsatz. Auch das Rote Kreuz und die Notfallseelsorge waren vor Ort. Die Behörden haben nun die Ermittlungen zum tragischen Unfall aufgenommen.

Weiterhin Zeitverzögerungen und Rückstaus

Die Brennerautobahn musste zwischen Klausen und Bozen Nord zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, insbesondere während der Landung der Hubschrauber und der Bergungsarbeiten. Der Verkehr staute sich in der Folge auf mehreren Kilometern.

Autofahrer mussten mit erheblichen Verzögerungen von teils über einer Stunde rechnen. Inzwischen wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben, es wird jedoch weiterhin empfohlen, auf alternative Routen auszuweichen, da es zu Zeitverzögerungen und längeren Rückstaus kommt.

stol

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