Donnerstag, 13. August 2026

USA erwägen Militärschläge gegen Drogenkartelle in Kolumbien

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Mittwoch gemeinsame Militärschläge gegen bewaffnete Gruppen in Kolumbien in Aussicht gestellt. Auf einer Konferenz der von den USA geführten Koalition gegen Drogenkartelle in Panama sagte Hegseth, Kolumbien habe „gemeinsame Militäroperationen zur Zerstörung von Terroristen und Terrornetzwerken“ genehmigt. Als legitime Ziele nannte er von den USA als Terrororganisationen eingestufte Gruppen wie die Nationale Befreiungsarmee (ELN).

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat am Mittwoch gemeinsame Militärschläge gegen bewaffnete Gruppen in Kolumbien in Aussicht gestellt. - Foto: © ANSA / Carlos Lemos


Die neue konservative Regierung Kolumbiens unter Präsident Abelardo De La Espriella hat sich der von den USA geführten Koalition angeschlossen. Hegseth berief sich auf eine Neuauflage der Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert, die er in Anlehnung an US-Präsident Donald Trump als „Donroe-Doktrin“ bezeichnete. Zudem kritisierte er den Internationalen Strafgerichtshof und rief die Verbündeten zum Austritt aus der Organisation auf.

apa/reuters

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