Donnerstag, 4. Dezember 2025

Hubschrauberabsturz im Veltlin: Ein Toter und drei Überlebende

Ein Hubschrauber mit drei Menschen an Bord ist am Donnerstag nahe der Ortschaft Le Prese im Gemeindegebiet von Lanzada in der Provinz Sondrio abgestürzt. Der Absturz wurde gegen 8.35 Uhr beobachtet; der Helikopter wurde völlig zerstört. Pilot und zwei Arbeiter überlebten den Absturz und erlitten nur leichte Verletzungen. Die Rettung gestaltete sich wegen des schwer zugänglichen Geländes schwierig. Mehrere Teams der Feuerwehr suchten nach den Insassen.

Beim Absturz eines privaten Hubschraubers in der Veltliner Gemeinde Lanzada ist am Donnerstag eine Person ums Leben gekommen. Drei weitere Insassen überlebten mit leichten Verletzungen. - Foto: © Vigili del Fuoco

Beim Absturz eines privaten Hubschraubers in der Veltliner Gemeinde Lanzada ist am Donnerstag eine Person ums Leben gekommen. Drei weitere Insassen – der Pilot und zwei Arbeiter – überlebten mit leichten Verletzungen.

Leichnam später entdeckt

Zunächst waren die Rettungskräfte von nur drei Personen an Bord ausgegangen; erst bei einer späteren Luftinspektion wurde der Leichnam eines vierten Passagiers entdeckt. Bei dem Opfer handelt es sich um den 29-jährigen Thomas Ledesma aus Valmadrera (Provinz Lecco). Zu den Verletzten zählt Maurizio Folini (60), ein für zahlreiche Rettungsaktionen bekannter Pilot, der unter anderem bei Einsätzen im Himalaya-Gebiet beteiligt war.








Foto: © Vigili del Fuoco


Der Hubschrauber war zu einer Erkundungsmission gestartet, um die Folgen des Erdrutsches im Tal Valmalenco vom 11. November aus der Luft zu beurteilen.




Foto: © Vigili del Fuoco



Der Erdrutsch hatte die Straße Tornadri-Franscia schwer beschädigt; die Sicherungsarbeiten dauern an. Damals war auch ein großer Felsblock auf ein Fußballfeld gestürzt, das zu diesem Zeitpunkt leer war. Das Todesopfer war ein Mitarbeiter eines der Unternehmen, die mit den Sicherungsmaßnahmen betraut sind.

Rotor könnte Felsvorsprung touchiert haben

Der Alarm wurde gegen 8.35 Uhr ausgelöst, nachdem der Hubschrauber im schwer zugänglichen Gebiet von Le Prese abgestürzt war. Das Fluggerät wurde vollständig zerstört. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Rotor an einem Felsvorsprung hängen geblieben sein. Aus Ermittlerkreisen heißt es jedoch, auch ein technischer Defekt oder ein Triebwerksausfall werde nicht ausgeschlossen. Die Untersuchungen dauern an.

Im Einsatz waren mehrere Teams der Feuerwehr von Sondrio und Chiesa Valmalenco, die Carabinieri, ein Rettungshubschrauber des regionalen Dienstes Areu 118 sowie die Berg- und Höhlenrettung.

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