Bei einem jüngsten Treffen mit Hanspeter Staffler, Geschäftsführer des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz, haben die lvh-Vertreter über Möglichkeiten gesprochen, wie Vögel besser vor tödlichen Kollisionen mit Glasfassaden geschützt werden können.
„Das Handwerk übernimmt hier Verantwortung. Unsere Betriebe sind bereit, gemeinsam mit Planern, Behörden und Umweltschützern Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen“, so lvh-Direktor Walter Pöhl. Auch auf politischer Ebene müsse das Thema stärker verankert werden.
Konkret fordert der lvh den verpflichtenden Einsatz von sog. Vogelschutzglas bei öffentlichen Bauprojekten. Dieses Spezialglas verfügt über UV-reflektierende Beschichtungen, die für Vögel sichtbar, für Menschen jedoch kaum wahrnehmbar sind. „In der Schweiz und Österreich ist diese Technik bei modernen Bauten bereits Standard“, heißt es in einer Aussendung. „Die Glas-Mehrkosten liegen bei rund zehn Prozent – ein verhältnismäßig geringer Preis für aktiven Tierschutz.“ Der lvh mache sich stark für klare Standards, praxisnahe Lösungen und ein gemeinsames Bekenntnis zum nachhaltigeren Bauen in Südtirol.


