Mittwoch, 6. Mai 2026

Wie die hl. Messe ins Radio kommt

Ein Blick hinter die Kulissen des „meistbesuchten“ Gottesdienstes Südtirols: Bis zu 16.000 Menschen hören sonntags die Radiomesse auf Rai Südtirol. Sie wird aus einer Kapelle im Kloster Muri-Gries übertragen. Eigentlich ist sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Aber für das „Katholische Sonntagsblatt“ hat man eine Ausnahme gemacht.

Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors Tscherms haben auf den Stühlen Platz genommen. Sie bilden eine kleine und kräftige Gemeinde. Andere Besucher sind in der Kapelle nicht zugelassen, denn es handelt sich bei der Radiomesse um einen nicht-öffentlichen Gottesdienst. - Foto: © tek

Aufgeregtes Gemurmel, Schritte hallen durch das Treppenhaus: Die Sänger und Sängerinnen des Kirchenchors Tscherms sind im Anmarsch. Sie werden den heutigen Radiogottesdienst musikalisch gestalten. Schon sind sie da – im fünften Stock des Hauses St. Benedikt im Kloster Muri Gries in Bozen.

Hier befindet sich die Radiokapelle, aus der die hl. Messe auf Rai Südtirol übertragen wird. „Radiokapelle“ heißt sie nicht von ungefähr. „Sie wurde im Jahr 2005 eigens als Übertragungsort dafür konzipiert, mit Möglichkeiten, den Raum auch anders zu nutzen“, erklärt P. Urban Stillhard, Organisator und einer der beiden ständigen Zelebranten.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des „Katholischen Sonntagsblattes“ mehr über die Menschen und die Technik beim Sonntagsgottesdienst auf Rai Südtirol.

Mitten im Studentenheim, im 5. Stock des Hauses St. Benedikt, befindet sich die Radiokapelle. - Foto: © tek

tek

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