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Dieser außergewöhnliche Zustand ist das Resultat einer ungewöhnlichen Wetterfolge, die bereits Mitte Januar mit massiven Kaltlufteinbrüchen begann. Besonders der Zyklon Harry sorgte für Rekordniederschläge, die durch nachfolgende Stürme und anhaltende Tiefdruckgebiete immer weiter ergänzt wurden. Der starke Wind spielte dabei eine entscheidende Rolle, indem er die Neuschneemassen in Senken und Kratern zu gigantischen Ablagerungen auftürmte.
Dass die weiße Pracht trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit kaum an Substanz verliert, liegt an einer stabilen Wetterlage mit Temperaturen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Häufiger nächtlicher Frost und das Ausbleiben längerer Wärmeperioden haben die Schmelzprozesse nahezu gestoppt.
Dass der Ätna Ende April noch so aussieht, ist selbst für Leute, die den Berg in- und auswendig kennen, ein absolut seltener und faszinierender Anblick.


