Mittwoch, 19. August 2026

Zwei Bergrettungseinsätze innerhalb weniger Stunden

Gleich zu zwei Bergrettungseinsätzen innerhalb weniger Stunden kam es am Dienstagabend im Grödner Gebiet. Während zwei italienische Kletterer in der Langkofelgruppe in Bergnot gerieten, verletzte sich kurz davor eine junge deutsche Kletterin beim Bouldern in der Zone Frea.

Kletterer waren in der Langkofelgruppe in Bergnot geraten. - Foto: © BRD

Gegen 19 Uhr alarmierte die Landesnotrufzentrale den Bergrettungsdienst Gröden zu einem Einsatz in der Langkofelgruppe. Zwei italienische Kletterer waren gerade dabei, die Comiciroute am sogenannten „Salami“ zu klettern, als sie von der eigentlichen Route abkamen und schließlich weder weiterklettern noch sicher zurückkehren konnten. Glücklicherweise setzten die beiden rechtzeitig einen Notruf ab.

Daraufhin wurde der Rettungshubschrauber Pelikan 1 gemeinsam mit einem Bergrettungsmann des Bergrettungsdienstes Gröden zum Einsatzort geschickt. Die beiden Kletterer konnten schließlich mittels einer rund 70 Meter langen Seilwinde aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Sie blieben unverletzt und wurden anschließend ins Tal geflogen.

Bereits kurz zuvor war der Bergrettungsdienst Gröden gemeinsam mit dem Aiut Alpin Dolomites zu einem weiteren Bergrettungseinsatz gerufen worden. Im Bereich der Zone Frea am Sellastock war eine junge Kletterin aus Deutschland beim Bouldern gestürzt. Dabei zog sie sich mittelschwere Verletzungen im Gesichts- und Schulterbereich zu.

Aufgrund der Verletzungen wurde der Notarzthubschrauber des Aiut Alpin Dolomites angefordert. Die junge Frau wurde noch vor Ort vom Notarzt erstversorgt und anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.

pas

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