Bei der gestrigen Verabschiedung der Carabinieri-Kommandanten von Bruneck und Sterzing würdigte der Landeskommandant der Carabinieri Alessandro D’Errico zunächst die Arbeit von Oberstleutnant Vincenzo Di Buduo und Hauptmann Francesco Lorenzi.
„Beide haben in den vergangenen Jahren mit großer Hingabe, Professionalität und Leidenschaft ihren Dienst versehen. Sie haben sich dabei in besonderem Maß für die Sicherheit der Bevölkerung und der zahlreichen Gäste im Land eingesetzt“, betonte D’Errico. Er sprach den beiden seine große Dankbarkeit für die geleisteten Dienste aus. Di Buduo hatte seit 2021 die Carabinieri-Kompanie von Bruneck geführt, Lorenzi war seit 2022 Kommandant in Sterzing. „Es war sicher keine einfache Aufgabe, die Verantwortung für diese Gebiete zu übernehmen, doch beide haben ihre Funktionen mit großem Enthusiasmus, Engagement und Professionalität ausgefüllt“, sagte der Landeskommandant.
Di Buduo blickte wehmütig auf seine Zeit in Bruneck zurück. Er habe dem Gebiet viel gegeben, gleichzeitig aber auch selbst viel aus dieser Erfahrung mitgenommen. Besonders die unterschiedlichen Realitäten, mit denen er während seines Dienstes konfrontiert gewesen sei, hätten ihn geprägt. „Die Jahre in Bruneck waren für mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich eine große Bereicherung“, sagte er. Nun geht er nach Verona, wo er seine berufliche Laufbahn fortsetzen wird.
Lorenzi stammt ursprünglich aus Brixen und betonte, dass der Abschied von Südtirol für ihn deshalb auch eine besondere persönliche Bedeutung habe. Er wird von nun an in Agrigent im Dienst der Carabinieri stehen. Auf der einen Seite freue er sich auf seine neue Aufgabe, auch weil seine Frau gebürtig aus Sizilien stammt. „Dennoch bleibt ein Gefühl der Wehmut, das Gebiet zu verlassen, in dem ich über Jahre gelebt und gearbeitet habe“, erklärt er.



