Dienstag, 7. Oktober 2025
Zweisprachigkeit: Klagen auf den Tisch
Seit 2020 wurden beim Land 134 Beschwerden wegen Verletzung der Zweisprachigkeitspflicht gemeldet. Gestraft wurde nie. Um das Übel an der Wurzel anzugehen, stimmt die Landesregierung heute einem Abkommen mit dem Regierungskommissariat zu. Vorgesehen ist ein ständiger Arbeitstisch, der bei Verletzungen konkrete Maßnahmen ergreifen kann. „Auf dass sich diese nicht wiederholen“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

In der Theorie müssen Ämter der öffentlichen Verwaltung die deutsche Sprache gewährleisten, in der Praxis sieht es anders aus. Selbiges gilt auch für Verkehrsschilder. - Foto: © Süd-Tiroler Freiheit

