Samstag, 23. August 2025

Zwölf Aufenthaltsverbote und Verwarnungen: Quästor greift hart durch

12 vorbeugende Maßnahmen, darunter mehrere Aufenthaltsverbote, erließ der Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, in den vergangenen Tagen. Die Betroffenen seien durch Drogenhandel, Gewaltvorfälle und Widerstand gegen Amtspersonen aufgefallen.

Bei intensiven Kontrollen in der Landeshauptstadt stieß die Polizei auf mehrere mutmaßliche Verbrecher – der Quästor erließ insgesamt 12 vorbeugende Maßnahmen, darunter mehrere Aufenthaltsverbote. - Foto: © Quästur


Bei intensiven Kontrollen in den Kriminalitäts-Hotspots der Landeshauptstadt, darunter im Park der Religionen, im Kapuzinerpark und in weiteren Gebieten außerhalb des Stadtzentrums, stießen die Beamten der Quästur auf mehrere mutmaßliche Kriminelle bzw. illegale Einwanderer.

Vier Aufenthaltsverbote wegen Drogen und Gewalt

So erließ der Quästor vier Aufenthaltsverbote für das Gemeindegebiet gegen ausländische Staatsbürger, die nicht in Bozen wohnhaft sind und im Verdacht stehen, Drogenverbrechen, aber auch Gewaltverbrechen begangen zu haben. Sie dürfen für die Dauer von vier Jahren das Bozner Gemeindegebiet nicht betreten.

Zwei weitere Ausländer dürfen bestimmte öffentliche Lokale drei Jahre lang nicht mehr aufsuchen, nachdem einer von ihnen den Wachmann eines Gastlokals und der andere den Angestellten eines anderen Geschäfts angegriffen haben sollen.

Sechs Personen mündlich verwarnt

Schließlich wurden sechs weitere, in Bozen wohnhafte Personen vom Quästor mündlich verwarnt. Sie sollen wegen verschiedener Straftaten ins Visier der Justiz geraten sein. Sollten sie von ihren rechtswidrigem Verhalten nicht absehen, droht ihnen die Auflage der Sonderüberwachung

stol

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