Dara, die 27-jährige bulgarische Sängerin von „Bangaranga“, wurde vor zwei Monaten bei der Begrüßungsparty in Sofia umjubelt - und sofort begann der Wettstreit um den Austragungsort. Nach der ersten Auswahlrunde blieben nur noch zwei Bewerbungen übrig: die der Hauptstadt Sofia und die der Touristenhochburg Burgas.
Vier bulgarische Städte rissen sich um die ESC-Gastgeberschaft im kommenden Jahr. Beworben haben sich neben der Hauptstadt Sofia auch Daras Heimatstadt Warna am Schwarzen Meer sowie Bulgariens zweitgrößte Stadt Plowdiw, die 2019 europäische Kulturhauptstadt war, und eben Burgas am Schwarzen Meer.
Der Auswahlprozess kommt jetzt in seine entscheidende Phase. Bis Ende Juli müsse der zuständige Ausschuss seine Arbeit beendet haben, sagt die Chefin des Bulgarischen Nationalen Fernsehens BNT, Milena Milotinowa. Der öffentlich-rechtliche Sender spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung und Organisation des ESC in Partnerschaft mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU).


