Schäden wegen Unwetter
Die Premiere stand zunächst unter keinem guten Vorzeichen. Ein schweres Unwetter hatte wenige Tage zuvor Bühnenbilder und technische Anlagen beschädigt. Mitarbeiter und Techniker der Arena arbeiteten nach Angaben der Veranstalter rund um die Uhr, um die Schäden rechtzeitig vor der Eröffnung zu beseitigen.
In der Rolle der Violetta überzeugte die 28-jährige Sopranistin Martina Russomanno bei ihrem Debüt in der Arena von Verona. An ihrer Seite sang der Tenor Yusif Eyvazov, ehemaliger Ehemann der Wahlösterreicherin Anna Netrebko, als Alfredo Germont. Die Partie des Giorgio Germont übernahm der Bariton Amartuvshin Enkhbat.
Am Pult des Orchesters der Arena stand Michele Spotti, Musikdirektor der Oper und des Philharmonischen Orchesters von Marseille. Zur Eröffnung des Festivals waren zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Unterhaltung nach Verona gekommen.
„La Traviata“ steht 13 Mal am Spielplan bis zum Saisonabschluss
„La Traviata“, die vor 80 Jahren als erste Nachkriegsproduktion in der Arena gezeigt wurde, steht insgesamt 13 Mal bis zum Saisonabschluss auf dem Spielplan. Das Opernfestival läuft bis 12. September, so lange wie nie zuvor. Es umfasst insgesamt 53 Abende mit Opern, Konzerten und Tanzveranstaltungen. Vorgesehen sind sechs Opernproduktionen sowie sechs Sonderveranstaltungen.Am 30. August tritt die austro-russische Sopranistin Anna Netrebko in der „Aida“ auf. Aufgeführt werden im Laufe des Opernfestivals zwei verschiedene Produktionen von „Aida“, darunter jene des legendären Opernregisseurs Franco Zeffirelli, sowie aktuelle Inszenierungen von „Nabucco“ und „La Bohème“. Außerdem steht „Turandot“ zum 100. Jahrestag der Uraufführung auf dem Programm.


