Dienstag, 14. Juli 2026

Programm EFRE 2021–2027: Projekt EFRE2004 „G7-Digital – Digitale Zukunft 7.0“ - Update

Kooperationsprojekt zur Digitalisierung der Verwaltungs- und Infrastrukturdaten in den Gemeinden Prettau, Pfalzen, Mühlwald, Gais, Mühlbach, Niederdorf und GsiesDie Gemeinden Prettau, Pfalzen, Mühlwald, Gais, Mühlbach, Niederdorf und Gsies setzen gemeinsam das Kooperationsprojekt...

Programm EFRE 2021–2027: Projekt EFRE2004 „G7-Digital – Digitale Zukunft 7.0“ - Update - Foto: © Gemeinde Gsies

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Kooperationsprojekt zur Digitalisierung der Verwaltungs- und Infrastrukturdaten in den Gemeinden Prettau, Pfalzen, Mühlwald, Gais, Mühlbach, Niederdorf und Gsies

Die Gemeinden Prettau, Pfalzen, Mühlwald, Gais, Mühlbach, Niederdorf und Gsies setzen gemeinsam das Kooperationsprojekt „EFRE2004 G7-Digital – Digitale Zukunft 7.0“ um. Das Projekt wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Die Projektgesamtkosten von 2.597.849,85 Euro werden zu 100 % gefördert.

Ein wesentlicher Teil des Projekts wurde bereits umgesetzt. In den beteiligten Gemeinden wurden umfangreiche Bestände an Bauamts-, Standesamts- und weiteren Verwaltungsakten digitalisiert. Die Unterlagen können dadurch schneller gefunden, einfacher bearbeitet und dauerhaft gesichert werden. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Rückfragen und einen effizienteren Zugang zu den in der Gemeindeverwaltung vorhandenen Informationen.

Auch bei der Digitalisierung der kommunalen Infrastrukturdaten wurden große Fortschritte erzielt. Trinkwasser-, Abwasser- und weitere Leitungsnetze wurden in mehreren Gemeinden bereits digital erfasst und in die GIS-Systeme des Südtiroler Gemeindenverbandes übernommen. Dadurch stehen den Gemeinden verlässliche und aktuelle Daten für Wartungsarbeiten, Reparaturen, Bauvorhaben und zukünftige Planungen zur Verfügung.

Der konkrete Nutzen zeigt sich insbesondere bei Störungen oder Bauarbeiten: Leitungsverläufe können schneller geprüft, betroffene Bereiche gezielter eingegrenzt und Maßnahmen effizienter vorbereitet werden. Dies reduziert Zeitverluste, vermeidet unnötige Grabungsarbeiten und verbessert die Qualität kommunaler Dienstleistungen.

Zusätzlich wurden Scanner, Vermessungsgeräte und weitere digitale Arbeitsmittel angeschafft. Die Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter können neue Akten und Infrastrukturdaten künftig selbst ergänzen und laufend aktualisieren. Damit entstehen keine einmaligen digitalen Bestände, sondern dauerhaft nutzbare und weiterentwickelbare Systeme.

Durch die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit konnten einheitliche Lösungen entwickelt, Erfahrungen ausgetauscht und umfangreiche Vergaben gemeinsam abgewickelt werden. Das Projekt schafft damit die Grundlage für modernere Verwaltungsabläufe, besser verfügbare Informationen und eine effizientere Betreuung der Bürgerinnen und Bürger.



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