Der 44-jährige Singer-Songwriter aus Steinmannwald bei Leifers ist beruflich Sozialpädagoge, zur Musik fand er vergleichsweise spät. Erst vor wenigen Jahren entdeckte er seine Leidenschaft fürs Schreiben von Liedern – in Dialekt. „Dialekt ist mein direktester Weg vom Herzen zu den Menschen – die ehrlichste Möglichkeit auszudrücken, was ich sagen möchte.“
„Lieder als Traumfänger“
Für Endrizzi ist ein Lied mehr als Text und Melodie. „Ein Lied ist wie ein Traumfänger“, sagt er. „Emotionen, Gedanken und Klänge verschmelzen darin zu einem kleinen Moment, der festgehalten wird.“ Er ist überzeugt, dass es die Lieder selbst sind, die geschrieben werden wollen – man müsse ihnen nur Raum geben.Mann der großen Gefühle
Endrizzi spricht – und singt – mit großen Worten. Mancher mag darin zu viel Gefühl hören. Doch nichts an seinen Liedern wirkt kalkuliert oder auf Effekt ausgerichtet. Das Überschwängliche ist Teil seiner Art.Sein neues Stück „Mademausele“ widmet er seiner Frau Helen. Im Lied geht es um Dankbarkeit – dafür, die „Achterbahn des Lebens“ gemeinsam bewältigen zu dürfen, und um das Wissen, einen Menschen an seiner Seite zu haben. „Mein größter Wunsch wäre, dass Helen sich für einen kleinen Moment mit meinen Augen und meinem Herzen sehen könnte“, sagt Endrizzi. „Das würde mehr sagen als tausend Worte.“

