Die Gedenkausstellung – in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Krebshilfe und unterstützt von der Stadt Bozen – versteht sich nicht nur als kunsthistorische Rückschau, sondern als Akt der Erinnerung an ein bedeutendes Lebenswerk, das die regionale Kunstszene über Jahrzehnte geprägt hat – und als Beitrag zur Sichtbarkeit weiblicher Positionen in der Südtiroler Kunstszene.
In ihrem umfangreichen Werk verband Beate Gantz Zeichnung, Malerei und Mischtechniken zu vielschichtigen Bildwelten, in denen Körper, Erinnerung, Naturkräfte und urbane Architektur poetisch miteinander in Resonanz treten.
Ihre expressiv-farbintensive Bildsprache fügt Landschaft, Figur und Stadtraum zu kraftvollen, emotional aufgeladenen Kompositionen zusammen.
Gezeigt wird eine persönliche Auswahl von Arbeiten aus nahezu fünf Jahrzehnten ihres Schaffens – Gemälde, Zeichnungen und grafische Arbeiten aus unterschiedlichen Werkphasen, die einen Einblick in die Vielschichtigkeit und Ausdruckskraft ihres Werks geben.
Anlässlich der Ausstellung ist zudem ein Katalog entstanden, der Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen mit Texten und Erinnerungen zum Werk von Beate Gantz versammelt.
Das Projekt trägt auch eine solidarische Dimension: Es setzt ein Zeichen der Anteilnahme für alle Menschen in Südtirol, die von einer Krebserkrankung betroffen sind oder waren, und schafft eine Verbindung zwischen kulturellem Erbe, gesellschaftlicher Relevanz und gemeinschaftlichem Mitgefühl.
Die Vernissage findet am 5. Juni um 18 Uhr in der Stadtgalerie Bozen statt.
Ausstellungsdauer: 5. Juni – 18. Juli 2026
Ort: Stadtgalerie Bozen, Dominikanerplatz


