Dienstag, 2. Dezember 2025

„Wichtiges Humankapital“: Südtirol hat 240 neue Pflegehelfer, Kinderbetreuer &Co.

Sozial- und Kinderbetreuer, Pflegehelfer, pädagogische Mitarbeiter im Kindergarten und für Integration: 240 motivierte Schülerinnen und Schüler erhielten kürzlich im Rahmen der Feier an der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ ihre Diplome.

240 frischgebackene Pflegehelfer, pädagogische Mitarbeiterinnen, Integrationskräfte, Kinderbetreuer und Fachkräfte weiterer Sozialberufe erhielten kürzlich ihr Diplom. - Foto: © LPA/Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt"

Am vergangenen Donnerstag fand in festlichem Rahmen die Diplomfeier der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“im NOI Techpark statt.

Foto: © Landesverband für Sozialberufe




Insgesamt 240 motivierte Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Diplome in verschiedenen sozialen Berufen, darunter Sozialbetreuerinnen und -betreuer, Pflegehelferinnen und -helfer, Kinderbetreuerinnen und -betreuer sowie pädagogische Mitarbeitende im Kindergarten und Mitarbeiterinnen für Integration.

„Die Kleinsten brauchen die Größten“

Diese Absolventinnen und Absolventen seien ein wertvolles Humankapital für unsere Gesellschaft, heißt es in einer Aussendung des Landesverbandes der Sozialberufe. In seiner Eröffnungsrede betonte Philipp Achammer, Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, dass „die Kleinsten die Größten brauchen“.

Diese Aussage verdeutliche die entscheidende Rolle, die Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung und Betreuung spielen, betont der Vorstand des Landesverbandes für Sozialberufe in der Mitteilung. Der Landesverband der Sozialberufe ergänzt diesen Gedanken mit der wichtigen Erkenntnis: „Die Schwächsten brauchen die Stärksten.“

Foto: © Landesverband für Sozialberufe




Die Absolventinnen brauchen Strukturen, die tragen, Teams, die stärken, Politik, die handelt – und eine Gesellschaft, die versteht, dass Sozialberufe nicht eine nur Dekoration sind, sondern das Fundament der Gemeinschaft.

Absolventen ermutigt, aktiv an Vertragsverhandlungen teilzunehmen

Frau Michela Morandini, Ressortdirektorin für sozialen Zusammenhalt, Familie, Senioren, Genossenschaften und Ehrenamt, ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, sich aktiv an den Vertragsverhandlungen zu beteiligen.

Als Landesverband der Sozialberufe laden wir die Absolventinnen und Absolventen ein, sich unserem Verband anzuschließen, denn nur gemeinsam können wir, zusammen mit den Gewerkschaften, Einfluss auf die Vertragsverhandlungen nehmen und die Interessen der Sozialberufe vertreten.

Während der Ausbildung sei die Landesfachschule für Sozialberufe ein starker Partner und ein Stück Heimat, unterstreicht der Vorstand des Landesverbandes. „Nach dem Abschluss der Ausbildung ist jedoch eine weitere Unterstützung unerlässlich, der Landesverband der Sozialberufe.“

Lobbyarbeit, Fortbildung, Ressourcen und Infos: Fokus auf Interessen der Mitglieder

Der Landesverband hat die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich professionell und persönlich weiterzubilden.

Der Verband setzt sich für die Belange seiner Mitglieder ein, sei es durch Lobbyarbeit, Fortbildungsangebote oder die Bereitstellung von Ressourcen und Informationen.


Durch die Mitgliedschaft im Landesverband der Sozialberufe, profitieren die Fachkräfte nicht nur von einem starken Netzwerk, sondern haben auch die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung der Branche zu beteiligen. Der Austausch von Erfahrungen und Informationen innerhalb des Verbands trägt dazu bei, die Qualität der sozialen Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern.


„Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zu ihrem Abschluss und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Weg. Ihre Arbeit ist unverzichtbar und wird einen bedeutenden Unterschied im Leben vieler Menschen“, so der Vorstand des Verbandes abschließend.

stol

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