Montag, 31. August 2026
Den weltweiten Hunger zu beenden, erfordert Investitionen in ländliche Gemeinschaften
Der kürzlich von den Vereinten Nationen veröffentliche Welternährungsbericht (State of Food Security and Nutrition in the World 2026) enthält – vielleicht überraschenderweise – einige ermutigende Nachrichten. Zwar litten im Jahr 2025 rund 645 Millionen Menschen Hunger, doch waren das fast 14 Millionen weniger als im Vorjahr. Erstmals seit einem Jahrzehnt ging dabei auch die Zahl der hungernden Menschen in Afrika zurück. Doch trotz dieser positiven Entwicklungen bestehen weiterhin erhebliche regionale Unterschiede. Vor allem stellt der Bericht fest, dass Ernährungsunsicherheit in ländlichen Gemeinschaften nach wie vor stärker verbreitet ist und überproportional Frauen betrifft.

Leider deuten aktuelle Studien darauf hin, dass der landwirtschaftlichen Produktivität in von Hunger betroffenen Regionen – trotz jahrzehntelanger Bemühungen zur Verbesserung der Bodengesundheit – aufgrund weit verbreiteter Bodendegradation nach wie vor enge Grenzen gesetzt sind. - Foto: © ANSA / MOHAMMED SABER

