Donnerstag, 27. August 2026

Führerscheinerneuerung: Frühzeitig Termin vereinbaren

Vor allem ältere Menschen sollten sich frühzeitig um einen Termin für die Führerscheinerneuerung kümmern. Darauf weist die Generation 60+ in der SVP hin. In bestimmten Fällen seien zusätzliche medizinische Untersuchungen bzw. ärztliche Visiten erforderlich, bei denen es zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Gerade bei älteren Menschen kann die Erneuerung des Führerscheins etwas länger dauern. - Foto: © Quästur

„Niemand sollte aufgrund langer Wartezeiten bei den erforderlichen medizinischen Untersuchungen Gefahr laufen, dass der Führerschein zwischenzeitlich abläuft“, betont Otto von Dellemann, Vorsitzender der Generation 60+. Eine rechtzeitige Planung trage dazu bei, unnötigen Stress zu vermeiden und sicherzustellen, dass die notwendigen Untersuchungen sowie die anschließende Führerscheinerneuerung fristgerecht durchgeführt werden können.

Dabei dürfe auch die finanzielle Situation vieler Senioren nicht außer Acht gelassen werden. Nicht jeder könne es sich leisten, kurzfristig auf private medizinische Visiten auszuweichen, wenn bei den vorgesehenen Terminen lange Wartezeiten bestehen. Gerade für Menschen mit einer kleinen Pension könnten zusätzliche private Kosten eine erhebliche Belastung darstellen. „Es kann nicht die Lösung sein, dass Senioren, die auf einen zeitnahen Termin angewiesen sind, auf kostenpflichtige private Visiten ausweichen müssen“, betont von Dellemann. „Viele können sich diese zusätzlichen Ausgaben schlicht nicht leisten.“

Gleichzeitig regt die Generation 60+ an zu prüfen, ob für Führerscheininhaber, die für die Erneuerung eine zusätzliche medizinische Visite benötigen, eine Art Vorzugsspur bzw. ein bevorzugtes Terminsystem geschaffen werden könnte. Damit könnte verhindert werden, dass Bürger allein aufgrund fehlender zeitnaher Untersuchungstermine in Schwierigkeiten geraten. „Wenn eine medizinische Visite Voraussetzung für die Führerscheinerneuerung ist, sollte auch gewährleistet sein, dass die dafür notwendigen Termine innerhalb einer angemessenen Frist verfügbar sind“, so von Dellemann. „Eine einfache und unbürokratische Lösung wäre eine bevorzugte Terminvergabe für jene Personen, deren Führerschein kurz vor dem Ablauf steht.“

Von Dellemann appelliert daher an alle Betroffenen, nicht bis kurz vor Ablauf des Führerscheins zu warten, sondern sich frühzeitig - idealerweise zwei bis drei Monate vorher - um die notwendigen Termine zu kümmern. Gleichzeitig fordert die Generation 60+ eine Lösung, die auch jene Senioren berücksichtigt, die sich zusätzliche private medizinische Untersuchungen finanziell nicht leisten können.

stol

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