„Für eine bestimmte Zeit war ein ampelgeregelter Einbahnverkehr notwendig, damit die Mitarbeiter der beauftragten Unternehmen die Eingriffe in Sicherheit durchführen konnten und die Verkehrsteilnehmer die Baustelle schadlos passieren konnten“, sagt Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider. Bei Arbeiten dieser Größenordnung auf der Straße, der Brücke und am Hang sei dies unumgänglich gewesen. Pünktlich zur Erntezeit und im Hinblick auf den bevorstehenden Schulbeginn konnte die Regelung nun aber wieder aufgehoben werden.
Das von der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsressort ausgearbeitete Projekt verbessert die Verkehrssicherheit, die Fußgänger- und Radmobilität, die Attraktivität des öffentlichen Personenverkehrs sowie den Schutz vor Steinschlägen entlang der Landesstraße 127 zwischen Auer, Kaltern und Tramin.
In der laufenden Woche werden die verbleibenden Arbeiten fortgesetzt, informiert Norberto Antonioni vom Amt für Straßenbau Mitte-Süd. Dazu gehören die Fertigstellung der Felssicherungen, die Kunstharzbeschichtung auf dem Geh- und Radweg der Etschbrücke, die aufgrund der zu hohen Temperaturen noch nicht aufgetragen werden konnte. Außerdem werden Abschnitte des Geh- und Radweges bis zur Kreuzung Klughammerstraße realisiert, die Bushaltestelle in Richtung Tramin und Auer einschließlich der Fahrbahnentwässerung errichtet sowie eine öffentliche Beleuchtung entlang des Geh- und Radweges im Bereich der Wäscherei installiert. Darüber hinaus wird an einer neuen Fußgängerüberquerung mit Gehsteiganschluss zu den Bushaltestellen sowie an einem Fahrbahnteiler entlang der Landesstraße 127 in Richtung Tramin gearbeitet. Während dieser finalen Bauphase werden kurzzeitige Verkehrseinschränkungen erforderlich sein.
Abschließend ist im Frühjahr 2027 der Einbau der endgültigen Verschleißschicht auf den betroffenen Abschnitten der Landesstraßen 127 und 62 vorgesehen.


