„Keine Rechnung wird offen bleiben“, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag im Onlinedienst X. Bei den Attacken am Samstag wurden nach israelischen Angaben zwei Hisbollah-Kommandeure getötet, es starben aber auch Frauen und Kinder.
Nach israelischer Darstellung waren die Angriffe eine Reaktion auf den Einsatz von mit Sprengstoff bestückten Drohnen in der sogenannten Sicherheitszone im Süden des Libanon durch die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz. Bei den Attacken waren demnach drei israelische Soldaten schwer verletzt worden, unter ihnen ein Offizier. Die von der israelischen Armee kontrollierte „Sicherheitszone“ reicht etwa zehn Kilometer in den Libanon.
Einer der beiden getöteten Hisbollah-Kommandeure war israelischen Angaben zufolge Abu Hassan Alaa, ein Mitglied der Badr-Einheit. Er sei an dem Einsatz der Drohnen beteiligt gewesen, durch die die israelischen Soldaten verletzt wurden. Bei dem zweiten Ziel habe es sich um Ali Samir al-Haj Hassan gehandelt, ein Mitglied der Eliteeinheit Radwan.


