Je nach Verbindung braucht der Zug heute meist 50 Minuten von Meran nach Bozen. „Für eine der wichtigsten Mobilitätsachsen Südtirols ist das schlicht zu langsam“, heißt es von der JG weiter.
„Die bestehende Infrastruktur wurde in ihren Grundzügen noch vor dem Ersten Weltkrieg konzipiert und seither nur dort erweitert, wo es dringend notwendig war. Mehr gibt diese Strecke heute kaum noch her. Wer täglich pendelt, kennt das Spiel: Verspätung hier, Ausfall dort, Anschluss weg, Geduld am Ende“, sagt Hannes Wieser, Vorsitzender der Burggräfler JG.
„2038? Da sind heutige Grundschüler fast mit dem Studium fertig“
„Wenn ein Zug 15 Minuten Verspätung hat, fällt der nächste häufig aus, weil die einspurige Strecke ansonsten verstopft würde.“ Deshalb brauche es den zweigleisigen Ausbau. Nicht irgendwann, nicht gemütlich, sondern mit echter Priorität. „Es kann nicht sein, dass bei einem der wichtigsten Mobilitätsprojekte des Landes plötzlich das Jahr 2038 im Raum steht“, heißt es weiter in der Aussendung.„2038? Da sind heutige Grundschüler fast mit dem Studium fertig“, sagt Kevin Pichler, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses der JG. Die JG fordert in der Aussendung: „Dieses Projekt muss beschleunigt werden. Südtirol braucht nicht nur schnellere Züge, sondern auch schnellere Entscheidungen. Der zweigleisige Ausbau wäre kein Luxus für Meran und Bozen. Er wäre ein Vorteil für die gesamte Achse.“


