Auf die beiden Personen sei bereits am vergangenen Sonntag geschossen worden, als hinduistische Pilger auf dem Weg zu einem Tempel in Sunsari attackiert worden seien, sagte der Sprecher. Einer von ihnen starb demnach am selben Tag, der andere erlag am Donnerstag den Folgen seiner Verletzungen. Wer die Schüsse abgab, sei unklar. Die Polizei arbeite mit anderen Sicherheitskräften zusammen, um „Vandalismus, Brandstiftung und kommunale Spannungen zu verhindern“.
Nepals Ministerpräsident Balendra Shah kündigte bei einer öffentlichen Ansprache eine transparente Untersuchung der Vorfälle an. Man werde sich auch um die Verletzten kümmern. Wie viele Verletzte es bei den Unruhen genau gab, war zunächst unklar.
Auch Präsident Ram Chandra Paudel drückte seine Besorgnis über die Situation in der südlichen Tieflandebene aus. Er rief zu sozialer, religiöser und ethnischer Harmonie auf. Im Himalaya-Staat Nepal leben rund 30 Millionen Menschen. Etwa 81 Prozent der Bevölkerung sind Hindus.


