Samstag, 11. Juli 2026

Russischer Gleitbombenangriff: Tote und Verletzte in Sumy

Das russische Militär hat durch den Abwurf von Gleitbomben auf die nordostukrainische Stadt Sumy mindestens vier Menschen getötet. „Darunter ist auch ein Mädchen“, sagte der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobsar, in einem auf seinem Telegramkanal geteilten Video.

Die Region Sumy wird immer wieder attackiert. - Foto: © APA/AFP / SVITLANA DRAHAN

Weitere sieben Personen mussten demnach verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach offiziellen Angaben mindestens elf Menschen verletzt worden.

Die Behörden in Sumy warnten vor weiteren Angriffen. Russland setzt in seinem inzwischen mehr als vier Jahre dauernden Krieg gegen die Ukraine häufig Gleitbomben ein. Sie werden von Flugzeugen noch weit von der Front entfernt abgeworfen und schweben dann über mehrere Kilometer Entfernung in Richtung Ziel. Obwohl die Waffen gelenkt sind, gelten sie als nicht besonders zielsicher. Immer wieder treffen sie zivile Objekte.

Unter den Verletzten in Kiew sei ein Kind, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst X mit. Russische Truppen haben zudem nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums die Siedlung Batschiwsk in der nordukrainischen Region Sumy eingenommen.

apa

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