Doch die Nachfrage war auffällig geringer als sonst. Der Grund laut Bildungslandesrat Philipp Achammer: Beim erstmaligen digitalen Ansuchen hat nicht alles reibungslos funktioniert. „Deshalb öffnen wir noch einmal die Ansuchen, um allen Anspruchsberechtigten auch den Dienst gewähren zu können.“
Mehrere Familien haben sich bereits im Frühjahr beim Amt für Schulfürsorge gemeldet und auf technische Schwierigkeiten hingewiesen. Daher wird anspruchsberechtigten Familien nun eine zusätzliche Möglichkeit zur Antragstellung gegeben: Die Landesregierung hat gestern einem weiteren Zeitfenster für die Einreichung der ordentlichen Anträge für die eigenen Schülerverkehrsdienste zugestimmt. Damit unterstützt das Land jene Schüler, die aufgrund des weiten Anfahrtsweges zur eigenen Schule keinen öffentlichen Liniendienst nutzen können. Für das Schuljahr 2026/27 gelten erstmals mehrere Neuerungen, wie etwa die Erhöhung der Mindestentfernung (von 1,5 auf zwei Kilometer) oder eben die Antragstellung über das Portal myCivis.


