„Was der Kammerabgeordnete hier schreibt, lässt jeden menschlichen, moralischen oder politischen Anstand vermissen“, betonen Michael Epp von der Plattform Heimat und SVP-Landessekretär Harald Stauder. „Es ist ein Tiefschlag und selbst für Urzí ein neuer, für ihn vermutlich ungeahnter Tiefpunkt.“
Und weiter: „Wenn jemand meint auf diese Art und Weise politisches Kapital aus dem Ableben eines geschätzten Mitglieds unserer Gesellschaft zu schlagen, dann sagt das mehr über ihn aus als jede politische Replik, die uns einfallen könnte“, so Stauder und Epp.
„Unterstes Niveau erreicht“
„Urzí hat hier für sich ein ganz neues ,unterstes„ Niveau erreicht“, betonen sowohl der SVP-Landessekretär als auch der Vertreter der Plattform Heimat.„Dr. Fontana war Historiker und ein profunder Kenner der Regionalgeschichte mit mehreren, veröffentlichten Fachwerken und Publikationen. In der späten 1950er Jahren schloss er sich den BAS an, war Aktivist im Zuge der Feuernacht und galt als Vertrauensmann von Sepp Kerschbaumer. Nach der Feuernacht wurde er inhaftiert und wie die damals Inhaftierten von der Justiz behandelt wurden, wissen wir“, betonen die zwei SVP-Vertreter.
„Wenn Urzí auch nur über einen Funken Geschichtsbewusstsein verfügen würde, müsste er sich vielmehr die Frage stellen, welche Umstände in der 1960er Jahren wohl geherrscht haben, dass Menschen, wie Dr. Fontana zu solchen Mitteln erst greifen mussten“, unterstreicht Harald Stauder.


