Mittwoch, 22. Juli 2026

Waffenschmuggel in den Libanon vereitelt

Syrische Behörden haben nach eigenen Angaben einen mutmaßlich für die libanesische proiranische Hisbollah-Miliz bestimmten Waffenschmuggel in den Libanon vereitelt. Dabei seien 226 Handgranaten entdeckt worden, die in einem Fahrzeug mit Ziel Libanon versteckt gewesen seien. Dies teilte die Behörde für Grenzübergänge und Zoll am Dienstag mit.

Syrische Behörden meldeten den Fund von 226 Handgranaten (Symbolbild). - Foto: © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SCOTT OLSON

Bereits vergangenen Donnerstag hatten syrische Behörden nach eigenen Angaben einen größeren Waffenschmuggel aufgedeckt. Dabei seien Waffen, Raketen und Drohnen sichergestellt worden, die in einem Öltankwagen versteckt gewesen seien. Nach ersten Erkenntnissen sei die Lieferung für die libanesische Hisbollah bestimmt gewesen.

Vor dem Umsturz in Syrien war die Regierung unter Bashar al-Assad ein wichtiger Verbündeter sowohl für den Iran als auch für die Hisbollah. Über Syrien wurden Waffen an die Miliz im Libanon geliefert. Die neue Führung in Damaskus will den iranischen Einfluss zurückdrängen und hat Lieferwege gekappt. Seit dem Sturz der Assad-Regierung haben die Behörden nach eigenen Angaben Dutzende Versuche vereitelt, Waffen aus Syrien in den Libanon zu schmuggeln.

apa

Stellenanzeigen


Teilzeit






Teilzeit





powered by
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden