Die Antragsteller wollten erreichen, dass die Landesregierung in Rom gegen die geplante Aufteilung von Überetsch und Unterland auftritt. Die SVP setzte hingegen auf die laufenden Gespräche in Rom.
Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnete die geplante Lösung zwar als politisch nicht gut, warnte aber davor, durch eine Landtagsentscheidung die Verhandlungen zusätzlich zu erschweren. Eine Verletzung der Südtiroler Autonomie sieht er rechtlich nicht.
Auslöser der Debatte ist ein Vorschlag des FdI-Abgeordneten Alessandro Urzì zur Neugestaltung des Wahlkreises. Der entsprechende Änderungsantrag wurde bereits von der Abgeordnetenkammer angenommen. Nun wird im Senat weiter über die endgültige Einteilung beraten.


