Donnerstag, 9. Juli 2026

Was nach Olympia bleibt

Das olympische Fieber ist vorbei, was genau aus den Einrichtungen für die Spiele in Antholz geworden ist und welche Kosten angefallen sind, wollte der Team-K-Landtagsabgeordnete Franz Ploner in einer Anfrage an Gesundheitslandesrat Hubert Messner genau wissen. Die Antwort zeigt: Die Einrichtungen waren gut ausgelastet, eine endgültige Kostenbilanz liegt aber nicht vor.

Die Rechnung ist noch nicht vollständig abgeschlossen. - Foto: © Josef Plaickner

25 Patienten wurden während der Spiele vom 28. Jänner bis zum 22. Februar in der Olympischen Polyklinik in Niederrasen betreut. Auch die Rettungsdienste waren gefordert: Die Flugrettung rückte fünfmal aus, Kostenpunkt: 143.429 Euro. Hinzu kamen 38 Einsätze des Notarzteinsatzfahrzeugs, 141 Rettungswageneinsätze und 20 Krankentransporte.

Die Rechnung dafür sei laut Messner noch nicht vollständig abgeschlossen. Auch zum Verbleib der medizinischen Geräte der Olympischen Polyklinik nahm der Gesundheitslandesrat Stellung: „Die angeschafften Geräte wurden nach den Vorgaben von verschiedenen Einrichtungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes übernommen.“ Für die Errichtung der Polyklinik sowie der Medical Station wurden 372.655 Euro investiert. Das Personal schlug mit rund 967.000 Euro zu Buche.

Auch wenn die endgültige Bilanz noch aussteht, gibt Landesrat Messner Entwarnung: Für den Südtiroler Sanitätsbetrieb entstehe durch die medizinische Betreuung während der Olympischen Spiele kein Defizit.

stol

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