Freitag, 12. Dezember 2025

Alperia investiert auch in Solarenergie

Nach Wasser- und Windkraft setzt Alperia nun auch auf Sonnenenergie. Südtirols Energiegesellschaft hat einen Fotovoltaikpark im Piemont erworben. „Diese Akquisition ist ein konkreter Schritt zur Diversifizierung unserer Energieerzeugung“, sagt Alperia-Generaldirektor Luis Amort.

Der Fotovoltaikpark kann den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3.700 Familien decken.

Die Anlage befindet sich in Cerrione auf dem örtlichen Flughafen und umfasst rund 12.000 Fotovoltaikmodule, die auf nachgeführten Solartrackern montiert sind. Diese richten sich automatisch nach dem Sonnenstand aus, um die Produktion zu maximieren.

Der Park verfügt über eine Leistung von 6,4 Megawatt und eine Jahresproduktion von gut 10.000 Megawattstunden – genug, um den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 3.700 Familien zu decken.

Errichtet wurde die Anlage 2023 von BayWa r.e. „Wir haben alle Phasen der Entwicklung und des Baus der Anlage in Cerrione begleitet und schätzen die Region, in der wir tätig sind, sehr“, so Alessandra Toschi, Geschäftsführerin von BayWa r.e.

95 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen

Alperia investiert seit mehreren Jahren in den Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion. Bereits heute stammen 95 Prozent der von Alperia erzeugten Energie aus erneuerbaren Quellen, schreibt das Unternehmen. Neben der Wasserkraft hat Alperia im vergangenen Jahr auch im Bereich Windenergie investiert. Um welchen Kaufpreis Alperia den Fotovoltaikpark erworben hat, machte das Unternehmen keine Angaben.

ber

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