An der Tagung „Logistics Roadmap: Die
Warenströme in Italien und in Europa“, die in Bozen stattfand, nahmen zahlreiche Mitgliedsunternehmen der beiden Verbände teil, aber auch von Confindustria Vicenza und Unindustria Lazio. Dabei wurde ein Überblick über die wichtigsten Verbindungen zwischen Italien und
dem europäischen Kontinent gegeben, sowie über die Entwicklung der Warentransportsysteme, heißt es in einer Aussendung des Unternehmerverbandes „Confindustria“.
Zentrales Thema ist und bleibt der Brenner, die wichtigste Achse für den Warenaustausch zwischen Italien und Europa. Es ist
deshalb zentral, die Infrastrukturen entlang dieser Route effizient und bestmöglich zu nutzen, sowohl auf der Straße als auf der
Schiene.
Der Brenner: Wichtigste Achse für Warenaustausch zwischen Italien und Europa
„Der freie Warenverkehr zählt zu den Grundfreiheiten der EU. Alle Maßnahmen, die dahin gehen, die korrekte Funktionsweiseder Lieferketten zu garantieren, gehen deshalb in die richtige Richtung. Effiziente und zuverlässige Verbindungen sind Grundlage
für eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft“, so der Präsident der Sektion Transport im Unternehmerverband Südtirol,
Roger Hopfinger.
„Die Modernisierung der Infrastruktur- und Transportsysteme ist wichtig, um die Warenflüsse und die Nachhaltigkeit in Einklang
zu bringen. Dies führt zu mehr Effizienz für das gesamte System, mit positiven Auswirkungen auf die Unternehmen, die in diesem
Bereich tätig sind, sowie auf die Umwelt“, unterstrich der Präsident der Sektion Transport und Logistik in der Confindustria Trient,
Stefano Pedot.
Ein Beispiel dafür, wie die Veränderungen in der Logistik angegangen werden können, brachte FS Logistix ein. Das Unternehmen
verfügt über einen Fuhrpark von di 610 Lokomotiven, 14.000 Wagonen, führt 22 Verladestationen, und bewegt 105.000 Züge mit
48 Millionen transportierten Tonnen pro Jahr.
Effiziente und nachhaltige Warenflüsse
Für Sabrina De Filippis, Geschäftsführerin von FS Logistix, ist die größte Herausforderung, die Warenflüsse in Europa nicht nureffizienter zu machen, sondern zugleich nachhaltiger, indem die Umwelteinflüsse zurückgehen und auf intermodale Modelle
gesetzt wird: „Hier nimmt der Brenner, über den wir 13 europäische Destinationen erreichen, und über den unsere Züge jährlich
mehr als 350.00 Container transportieren, eine strategische Rolle ein.
Die Inbetriebnahme des Brennerbasistunnels wird
entscheidend sein für die Erhöhung der Kapazitäten, die Verbesserung der Verkehrsflüsse und die Wettbewerbsfähigkeit der
Unternehmen.


