Die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank im Juni allerdings überraschend - und zwar auf 4,2 Prozent, nach 4,3 Prozent im Mai.
Die Löhne sind im Juni indes wie erwartet gestiegen. Gegenüber dem Vormonat legten sie um 0,3 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Im Vormonat hatte das Lohnplus ebenfalls bei 0,3 Prozent gelegen.
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, hat den Leitzins zuletzt in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent konstant gehalten. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh sagte jüngst auf dem EZB-Forum in Sintra, die Inflationserwartungen und -gefahren hätten sich in den vergangenen Wochen abgeschwächt. Zugleich bekräftigte er das Bekenntnis, die Teuerungsrate wieder auf das Zwei-Prozent-Ziel der Federal Reserve zu bringen. An den Terminmärkten wird damit gerechnet, dass die Fed den Leitzins im laufenden Jahr anheben wird.


