Die italienische Behörde hatte die Untersuchung gegen Meta bereits im Juli eingeleitet. Der Aufseher hatte damals erklärt, Meta könnte gegen die Wettbewerbsregeln der Europäischen Union verstoßen haben, indem es seinen Meta-AI-Assistenten ohne Zustimmung der Nutzer in WhatsApp integrierte. Bei Verstößen gegen europäische Wettbewerbsregeln drohen Strafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
Durch die Koppelung der KI-Anwendung „Meta AI“ mit WhatsApp lenke der US-Konzern Kundinnen und Kunden in Richtung seines Angebotes, kritisierte die AGCM.
Hinzu kommt, dass seit dem 15. Oktober die Vertragsbedingungen von WhatsApp Business Solution erneuert wurden. Diese schließen nun Unternehmen von der WhatsApp-Plattform aus, die im Markt für KI-Chatbots Konkurrenten von Meta AI sind. Konkret sei es Drittanbietern damit verboten, alternative Chatbot-Lösungen zu MetaAI über WhatsApp bereitzustellen.


