1. Was ist unser innovatives Produkt und welches Kundenproblem löst es?
„Viele Mamas kämpfen nach der Geburt mit Erschöpfung, Selbstzweifeln oder dem Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen, und viele weitere kämpfen auch Jahre später mit negativen Gedanken“, erzählt Marlene Wenter. Sie ist selbst Mutter und kennt diese Gefühle nur zu gut. Um Mamas im Alltag mehr Mut zuzusprechen, gründete sie vor Kurzem ihr Start-up Minileitl: „Wir entwickeln liebevoll gestaltete Produkte von Mamas für Mamas, die stärken – bevor mentale Erschöpfung entsteht“, erklärt Wenter.
Zu den ersten Produkten des noch jungen Unternehmens gehören unter anderem Begleitjournale, Affirmationskarten sowie das Kinderbuch „Meine Wunderwelt“, das mit bestärkenden Botschaften arbeitet.
2. Wie sind wir auf diese Geschäftsidee gekommen?
Hinter dem Start-up steckt eine persönliche Geschichte. „Nach meiner Brustkrebsdiagnose war mein Weg zur Mama von Hoffnung und Angst begleitet – bis meine kleine Prinzessin alles veränderte“, erinnert sich Marlene Wenter. „Aus dem Wunsch nach mehr Halt und liebevollen Worten entstand Minileitl, um zu stärken, zu begleiten und nicht alleine zu lassen.“
3. Was waren unsere größten Herausforderungen und was haben wir daraus gelernt?
„Die größte Herausforderung war es, aus einer Herzensidee ein Unternehmen aufzubauen“, erzählt Wenter. Es galt, die Produktentwicklung, die Produktion und das Familienleben miteinander zu vereinbaren. „Viele Ideen entstanden zwischen Spielplatzbesuchen, Mittagsschlaf und den ganz normalen Herausforderungen des Mama-Alltags. Dabei habe ich gelernt, dass Wachstum nicht über Nacht entsteht. Authentizität, Geduld und die Bereitschaft, ständig dazuzulernen, sind heute die Bausteine unseres Weges“, so die junge Mama.
„Eine der wichtigsten Erkenntnisse war jedoch, dass wir als Gesellschaft oft noch zu wenig darüber sprechen, was Mamas nach der Geburt wirklich brauchen. Vielleicht braucht es nicht den 125. Schnuller, sondern jemanden, der auch die Mama sieht und stärkt. Denn wenn wir als Familie, Freunde und Angehörige verstehen, dass eine gestärkte Mama das größte Geschenk für ihr Kind ist, können wir langfristig viel bewegen.“
4. Was ist der derzeitige Status quo?
Aktuell steht das Unternehmen noch am Anfang. Ein erster wichtiger Meilenstein ist jedoch bereits geschafft: Das Start-up wurde im Rahmen des „Inventors Programme“ im NOI Techpark ausgezeichnet. Für die Gründerin ist die Arbeit an ihrer Firma eine absolute Herzensangelegenheit: „Minileitl ist für mich kein Projekt. Es ist ein Versprechen an meine Tochter, ihr vorzuleben, was entstehen kann, wenn man an eine Idee glaubt, mutig seinen Weg geht und nicht aufgibt.“
5. Wo sehen wir uns in drei Jahren?
In drei Jahren soll Minileitl nicht nur eine starke Produktmarke sein: „Ich wünsche mir eine starke Minileitl-Community, die sich gegenseitig unterstützt, inspiriert und stärkt. Unsere Produkte sollen in mehreren Ländern durch zusätzliche Sprachversionen erhältlich sein und sowohl online als auch im stationären Handel ihren Platz gefunden haben. Vor allem möchte ich, dass Minileitl einen Beitrag dazu leistet, das Thema mentale Stärke sichtbarer zu machen.“
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