Seit Kurzem müssen Arbeitgebende in ausgeschriebenen Stellen die Höhe der effektiven Anfangsvergütung oder eine realistische Von-bis-Spanne nennen, und zwar in Brutto. Dadurch soll gewährleistet werden, dass einzelne Angebote miteinander vergleichbar sind. Denn der Nettolohn fällt je nach persönlicher Situation sehr unterschiedlich aus. Faktoren wie die Einkommenssteuer (IRPEF) und die Sozialabgaben sowie etwaige Steuerbegünstigungen wirken sich auf die tatsächliche Auszahlungssumme aus. In den Bruttobetrag fließen sie hingegen noch nicht ein.
Ist Jobsuchenden das nicht bekannt, kann dies zu einer Bewerbung auf eine Position führen, die schlussendlich gar nicht zu den eigenen Vorstellungen passt. Schwierig ist, wenn das Missverständnis nicht aufgelöst wird und erst bei der Überweisung des ersten Lohns auffliegt.
Um Enttäuschungen zu vermeiden, ist es für Betriebe sinnvoll, die Zahlen kurz einzuordnen und auf Brutto-Netto-Rechner zu verweisen. Ein Beispiel dafür ist das Tool auf dolomitenmarkt.it, das kostenlos online bereitsteht. Ein solches Vorgehen vermittelt einen professionellen Eindruck und baut Vertrauen auf.
Kalkulatoren können zudem für Firmen selbst ein Hilfsmittel sein, denn einige Systeme berücksichtigen ebenfalls die Lohnkosten. Bei Gehaltsverhandlungen oder der Personalplanung können sich Entscheidungsträger so einen schnellen Überblick über die totalen Aufwendungen verschaffen, was unüberlegten Handlungen vorbeugt.
Obwohl seriöse Programme mit aktuellen Steuersätzen arbeiten, sind die ausgegebenen Informationen trotzdem nur als Richtwerte zu interpretieren. Außerdem sollte bedacht werden, dass sie betriebliche Zusatzleistungen wie Prämien, Fitnessstudios oder Snack-Buffets nicht in ihre Berechnungen einbeziehen. Diese sind auch ein Teil des Einkommens und tragen zur finanziellen Entlastung der Arbeitnehmenden bei.
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