Die Zahl der Dollar-Millionäre stieg im vergangenen Jahr weltweit um 1,5 Prozent oder fast eine Million Personen. Fast die Hälfte dieses Zuwachses entfiel auf die USA. Deutschland gehört neben China, Japan, Großbritannien und Frankreich zu den Ländern mit jeweils mehr als zwei Millionen Millionären.
Die Schweizer Bank UBS wies darauf hin, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet. Zuwächse verbuchten vor allem die Segmente mit über fünf Millionen Dollar.
Das weltweite Privatvermögen ist im vergangenen Jahr deutlich schneller gewachsen als in den Vorjahren. Im Jahr 2024 hatte das Plus bei 4,6 Prozent und 2023 bei 4,2 Prozent gelegen. Getragen wurde die Entwicklung von starken Finanzmärkten und anziehenden Sachwerten.
Große regionale Unterschiede
Das Wachstum fiel regional jedoch sehr unterschiedlich aus: Während die Vermögen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) um 17,5 Prozent zulegten, verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum ein Plus von 5,9 Prozent. Dazwischen lag Amerika. Dies sei zum Teil auf die Abwertung des Dollars zurückzuführen, die die Vermögenszuwächse außerhalb der USA rechnerisch verstärkt habe.Die Schweiz belegte mit durchschnittlich 910.382 Dollar pro Erwachsenem erneut den Spitzenplatz, gefolgt von den USA und Luxemburg. Deutschland lag auf dem 14. Platz mit einem Durchschnittsvermögen von 346.613 Dollar, Österreich mit 279.989 Dollar auf Rang 22 gefolgt von Italien mit 279.439 Dollar auf Rang 23.


