Alkoholkonsum
Prost, aber bitte ohne Promille
Ein Glas Wein in geselliger Runde, ein Bier zum Feierabend oder der Schnaps nach dem Essen – Alkoholkonsum gehört in Südtirol seit jeher fest zur Kultur. Um dem entgegenzuwirken, wurde vor drei Jahren die C0,0L – Dry January Challenge ins Leben gerufen, bei der Teilnehmer 30 Tage lang auf Alkohol verzichten – und dabei oft überrascht feststellen, wie gut sich ein alkoholfreier Monat anfühlen kann.
Studie zeigt: Neigung zu Alkoholkonsum tief in Evolution verwurzelt
Trinkende Menschen teilen ihre Vorliebe für Alkohol mit ihren nächsten Verwandten: Wildlebende Schimpansen nehmen beim Fressen reifer Früchte regelmäßig geringe Mengen Ethanol, also Trinkalkohol, auf. Das zeigt eine im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlichte Studie – und stützt damit die These, dass die menschliche Alkoholneigung tief in der Evolution verwurzelt ist.
Ein Monat ohne Alkohol: Was hat der „trockene Jänner“ gebracht?
Für einen Monat lang bewusst auf Alkohol verzichten – dazu animierte die Alkoholpräventionskampagne „Dry January“. Was vermag so eine Kampagne zu bewirken? Ist danach ein verändertes Konsumverhalten feststellbar? Peter Koler und Bettina Schmid nehmen dazu Stellung.
ABSTIMMUNG | Ein Monat kein Alkohol – haben Sie durchgehalten?
Haben Sie den Dry January durchgehalten? Der alkoholfreie Monat ist für viele eine Herausforderung, aber auch eine wertvolle Erfahrung. Wer den Verzicht konsequent durchgezogen hat, kann sich meist über zahlreiche positive Effekte freuen: besserer Schlaf, mehr Energie, klarerer Kopf und oft sogar eine kleine Gewichtsabnahme.
Generation Z trinkt anders: Trocknet der Alkoholkonsum aus?
„Weißer“ am Vormittag, das Glas Wein auf dem Mittagstisch, Cocktails oder Bier am Abend, vielleicht auch hochklassig „Hochprozentiges“ wie Whisky oder Cognac: Alkohol ist Teil unserer deutschen Kultur. Doch viele Vertreter der Generation Z entscheiden sich dafür, nicht zu trinken. Was bewegt sie dazu? + von Luise Evers



