Arbeitssicherheit
Arbeitssicherheit: E-Learning für alle Risikokategorien möglich
Die Landesregierung hat die Fortführung von Arbeitssicherheits-Schulungen im E-Learning-Modus beschlossen – auch für Tätigkeiten mit mittlerem und hohem Risiko. Grundlage ist ein neues Abkommen zwischen Staat, Regionen und autonomen Provinzen.
Arbeitssicherheit: Trient und Bozen ziehen an einem Strang
Das Land Südtirol und die Provinz Trient arbeiten gemeinsam an mehr Sicherheit am Arbeitsplatz: Mit einem Einvernehmensprotokoll, das die Landesregierung am Freitag genehmigt hat, wurden die weiteren Schritte festgelegt. Von gemeinsamen Treffen und Arbeitstreffen bis hin zur Zusammenarbeit bei Sensibilisierungsinitiativen sind im Abkommen zahlreiche Maßnahmen vorgesehen.
Traurige Bilanz: 14 tödliche Arbeitsunfälle 2025 in Südtirol
Tausende von Bauarbeitern gehen in Südtirol tagtäglich zur Arbeit, doch nicht alle von ihnen kehren gesund nach Hause zurück. 14 Todesfälle ereigneten sich 2025 am Arbeitsplatz, heuer sind es bereits drei. Eine traurige Bilanz, die die Gewerkschaften AGB/CGIL sowie GBH/FILLEA anlässlich des Welttages für Sicherheit am Arbeitsplatz dazu veranlasst, Alarm zu schlagen.
Arbeitssicherheit: Warum der Schutz der Psyche genauso wichtig ist wie der Helm
Stress, Dauererreichbarkeit und Leistungsdruck belasten immer mehr Beschäftigte. Zum heutigen Welttag der Arbeitssicherheit schlägt Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof Alarm und fordert ein Umdenken: Mentale Gesundheit sei genauso wichtig wie der Schutz vor Arbeitsunfällen.
Illegale Arbeitsvermittlung: Finanzpolizei deckt Betrug in Millionenhöhe auf
Die Finanzpolizei von Portogruaro und Triest hat ein System illegaler Arbeitsvermittlung im Logistiksektor zerschlagen. Insgesamt wurden 120 irreguläre Arbeitsverhältnisse und Scheinfakturierungen über 5,4 Millionen Euro festgestellt.
„Wirksam, aber auch praktikabel“ – HGV begrüßt Friständerung für Schulungen
Mitarbeiter von Gastbetrieben dürfen wieder innerhalb von 30 Tagen ab Arbeitsbeginn die verpflichtende Sicherheitsschulung absolvieren: Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt die in Rom nun verabschiedete Änderung des Gesetzes zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Das ermögliche „eine sachliche und differenzierte Diskussion darüber, wie Arbeitssicherheit wirksam, aber auch praktikabel umgesetzt werden kann“, so HGV-Direktor Raffael Mooswalder.
Arbeitssicherheit: Betreiber einer Alm zur Zahlung von 29.000 Euro verdonnert
Eine saftige Geldstrafe muss der Betreiber einer Alm in Freienfeld zahlen: Bei Kontrollen mit dem Arbeitsinspektorat haben die Carabinieri dort laut einer Aussendung eine Reihe von Unregelmäßigkeiten festgestellt, darunter die Anbringung von Überwachungskameras ohne Genehmigung und Umbauarbeiten, die ohne Berücksichtigung einer aktuellen Risikoanalyse durchgeführt worden sein sollen.
In Italien 3 tödliche Arbeitsunfälle pro Tag: Wie sicher ist Arbeiten in Südtirol?
Fünf Menschen kamen in Italien allein am vergangenen Montag bei Arbeitsunfällen ums Leben – ein „schwarzer Tag“, der staatsweit für Betroffenheit sorgte. Seit Jahresbeginn waren es in Italien 777 Tote – also sterben jeden Tag rund drei Menschen bei ihrer Arbeit. Doch wie ist die Situation in Südtirol? Wir haben beim INAIL nachgefragt.
Nach Sturz vom Dach in Vöran: Anzeige gegen Betroffenen und dessen Chef
Im Burggrafenamt wird Arbeitssicherheits-Sündern derzeit der Kampf angesagt – nachdem in Vöran ein Elektriker bei einem Arbeitsunfall leicht verletzt worden ist, wurden er und sein Arbeitgeber angezeigt. Die Polizei will nun die Kontrollen im Burggrafenamt verstärken.
Übungsdummy als „Überflieger“: Firmenchef vor Gericht gelandet
Ein Scherz nach Feierabend hatte für zwei ehemalige Arbeiter einer mittlerweile aufgelassenen Baufirma ein gerichtliches Nachspiel: Wegen einer Puppe, die sie 2022 in Ratschings am Kranarm befestigt und in die Höhe gezogen hatten, wurden sie am Donnerstagnachmittag in Bozen zu einer Verwaltungsstrafe verurteilt. Ihr damaliger Chef muss sich wegen Missachtung der Arbeitssicherheit verantworten.
Pustertal: Carabinieri kontrollieren Baustellen – Zehn Firmen angezeigt
Auch in der Ferienzeit reißen die Kontrollen der Carabinieri nicht ab: Bei Kontrollen auf zwei Baustellen im Pustertal haben die Carabinieri insgesamt zehn beteiligte Unternehmen wegen Verstößen gegen die Arbeitssicherheit angezeigt.
Minderjährige Arbeitnehmer: Trentino-Südtirol ist Spitzenreiter
Trentino-Südtirol ist die Region in Italien mit dem höchsten Prozentsatz an minderjährigen Arbeitnehmern. Wie aus einem Bericht des Kindernetzwerks Unicef hervorgeht, der anlässlich des heute stattfindenden Welttags gegen Kinderarbeit vorgestellt wurde, sind hierzulande 21,63 Prozent der minderjährigen Bevölkerung beschäftigt.
Ohne Schutzausrüstung auf Hebebühne: Südtiroler Arbeitgeber (38) angezeigt
Die Carabinieri der Kompanie Bozen haben bekanntlich die Kontrollen im Bereich Arbeitssicherheit intensiviert. In Obereggen stießen sie kürzlich auf einige Arbeiter, die ein Restaurant neu anstrichen, ohne die gesetzlich verpflichtenden Sicherheitsstandards einzuhalten. Probleme gibt es nun für deren Chef, einen 38-jährigen Südtiroler.
Welttag für Arbeitssicherheit: Prävention durch Weiterbildung
Der heutige 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Nur wenige Tage zuvor hat die Staat-Regionen-Konferenz ein Abkommen mit Richtlinien für die Aus- und Weiterbildung zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz unterzeichnet, wie Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof informiert. Darin werden die vorgesehenen Ausbildungsstunden im Bereich Arbeitssicherheit sowie die Auflagen aus qualitativer Sicht erhöht.
Deutschnofen: Almbetreiber (47) angezeigt – Schwere Verstöße gegen Arbeitssicherheit
Die Carabinieri der Station Deutschnofen und Arbeitsinspektoren haben einen 47-jährigen Betreiber einer bekannten Alm angezeigt. In der bekannten Alm habe es mehrere Verstöße gegen die Arbeitssicherheitsvorschriften gegeben.
Mobile Baustellen: Ja zur Sicherheit, Nein zum Punkteführerschein!
Die Landesregierung stellt sich nach wie vor hinter die Einführung eines Punkteführerscheins auf mobilen Baustellen. Dank diesem sollen, so die Landesregierung wörtlich, „jene Unternehmen belohnt werden, die in die Ausbildung und Sicherheit der Arbeitnehmer investieren.“ Lob und Kritik zu dieser Entscheidung der Landesregierung kommt von der Süd-Tiroler Freiheit in einer Pressemitteilung.



