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Riesige Lawine in Pfitsch: 36-Jähriger verschüttet und reanimiert
Zu einem großangelegten Lawineneinsatz ist es am heutigen Ostersonntag in Pfitsch gekommen. Unterhalb der Grabspitze wurde ein italienischer Tourist von einer Lawine verschüttet. Er konnte geborgen werden, musste von den Einsatzkräften jedoch reanimiert werden. Der 36-jährige Skibergsteiger aus der Provinz Vicenza wurde im kritischen Zustand ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
Wenn eine Bergtragödie alles verändert: Vom Einsatz bis zur Trauerbewältigung
So atemberaubend und majestätisch Berge auch sein mögen, bleiben sie unberechenbar und bergen Gefahren. Immer wieder kommt es zu tödlichen Bergunfällen – eine Tragödie für Angehörige und auch Belastung für die Einsatzkräfte. Wie gehen Hinterbliebene mit einem solchen Verlust um? Und was, wenn ein Bergretter nach einem Einsatz selbst Hilfe braucht?
Klettersteig Hoachwool: 2 junge Bozner in misslicher Lage
Am späten Samstagnachmittag wollten 2 junge Bozner Kletterer den Klettersteig Hoachwool besteigen. An der Schlüsselstelle, kurz vor dem Rastplatz, verletzte sich einer der beiden am Schienbein, sodass an ein Weiterklettern nicht mehr zu denken war. Die Bergrettung Meran kam ihnen zu Hilfe.
Verschneid: Stark verwester Leichnam entdeckt
Ein stark verwester Leichnam wurde am Donnerstag nahe der Möltner Straße Richtung Verschneid am Fuße eines Wasserfalls entdeckt. Ersten Informationen zufolge sollen am Leichnam keine Hinweise auf Fremdeinwirkung sichtbar sein. Es könnte sich um eine eine seit Monaten vermisste Person handeln.
Ortler: Erfolglose Suche nach 44-Jährigem aus Kurtinig – VIDEO
Am gestrigen Freitagvormittag kam es am Ortler zu einem folgenschweren Lawinenabgang. Laut ersten Angaben wurde dabei D.P. aus Kurtinig im Unterland mitgerissen, die Suche nach ihm musste gestern zu Mittag ergebnislos abgebrochen werden. Sie soll am heutigen Samstag fortgesetzt werden.
Wie gefährlich sind Bergrettungseinsätze bei Lawinengefahr?
Schneefall, Nebel, schlechte Sicht und Lawinenwarnstufe 4: Immer wieder kommt es vor, dass Skitourengeher schlechte Verhältnisse ignorieren und in die Berge gehen. In der Folge passieren dann oftmals tragische Unglücke. Und trotz dieser Gefahr müssen Rettungskräfte ausrücken. Wie gefährlich sind solche Einsätze für die Einsatzkräfte? Bringen Sie sich selbst in Lebensgefahr? Das sagt Thomas Mair vom Bergrettungsdienst Südtirol dazu.
Einsatzkräfte müssen 2 Bergsteiger aus lawinengefährlichem Gelände retten
Am Montagnachmittag wurde die Bergrettung Meran zu einem Einsatz ins Ifingergebiet (2581m) gerufen: 2 deutsche Bergsteiger (Bayern) hatten den Heini Holzer Klettersteig begangen, kamen beim Abstieg wegen des Schnees nicht mehr weiter und musste gerettet werden.
Partschins: Mann liegt schwer verletzt neben Weg, bis Jogger ihn entdeckt
Als ein Jogger am Freitagmorgen in Partschins seine Runde machte, sah er unterhalb eines Wanderweges eine Person regungslos liegen. Sofort alarmierte er die Rettungskräfte. Die Person, ein rund 30-jähriger Mann, war schwer verletzt und musste mit dem Notarzthubschrauber Pelikan 3 ins Krankenhaus Bozen geflogen werden.
Bergrettungsdienst Sarntal: „Im Einsatz fast von Straße gedrängt“
„Wir waren am Samstagabend mit unserem Land Rover im Einsatz, als uns ein Einheimischer auf der Hauptstraße in Richtung Pens mit seinem Auto 2-mal von der Fahrbahn drängen wollte“, schildert Karl Nussbaumer, der Rettungsstellenleiter der Bergrettung Sarntal im AVS, den unfassbaren Vorfall gegenüber s+. + von Florian Mair
Paragleiter stürzt ab und verletzt sich erheblich am Rücken
Zu einem Freizeitunfall ist es am Mittwochvormittag am Kronplatz gekommen. Eine Person ist mit ihrem Paragleiter abgestürzt und hat sich dabei erhebliche Verletzungen am Rücken zugezogen. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus von Bozen gebracht.
Tourist verirrt sich am Tschigat: Nachteinsatz bei Nebel und Schnee
Die ganze Nacht lang haben Bergretter des Burggrafenamts bei Schnee, Nebel und Regen einen Touristen aus Deutschland am Tschigat gesucht: Der Mann hatte sich auf rund 2900 Metern Höhe verirrt. Am Montagmorgen konnte er schließlich gerettet werden.



